4.7 Schnittstelle DNAV - PCODE


1 Charakterisierung der Schnittstelle

Die Schnittstelle entspricht dem Typus "Abgleich mit den Ergebnissen einer anderen Elementarmethode".

Mit Hilfe der Methode DNAV wird analysiert, in welcher Reihenfolge, Häufigkeit und Art (lesend, schreibend, ändernd) die Datenzugriffe der Anwendungen auf die E/R-Modelle erfolgen. Die Ergebnisse dienen der Erstellung logischer Schemaspezifikationen. Die in der Anwendung am häufigsten auftretenden Zugriffsfolgen werden in der Regel über Programme (Module) realisiert. Die Art und Reihenfolge der Datenzugriffe innerhalb der mit Hilfe der Methode PCODE dargestellten Ablauflogik dieser Programme (Module) müssen mit den Ergebnissen der Methode DNAV übereinstimmen. Das folgende Beispiel veranschaulicht diesen Sachverhalt.


2 Beispiel

Abbildung 4.9: Schnittstellenbeispiel DNAV - PCODE

Abbildung 4.9: Schnittstellenbeispiel DNAV - PCODE


Erläuterungen zum Beispiel

Reihenfolge und Art der Datenzugriffe im DNAV-Diagramm entsprechen der Reihenfolge und Art der Datenzugriffe der Pseudocodedarstellung. Erstrecken sich die Datenzugriffe über mehrere Module, so muß softwaretechnisch sichergestellt werden, daß diese Reihenfolge über die Module eingehalten wird.


3 Werkzeugunterstützung

- nicht bekannt -


Literatur

/ Martin, 90b / Kapitel 14, Data Use Analysis, behandelt die Kombination von Aktionsdiagrammen (vergleichbar mit der Methode PCODE) und Datenzugriffen.