Im Hauptteil der Methodenzuordnung sind zum Submodell "Konfigurationsmanagement" des V-Modells keine standardmäßig einzusetzenden Elementarmethoden vorgegeben. Dieses Fehlen methodischer Vorgaben ist dadurch bedingt, daß im Bereich des Konfigurationsmanagements - im Gegensatz zu den anderen Submodellen des V-Modells - keine eigenständige abstrakte Methodik entwickelt wurde. Für die Produktverwaltung als der zentralen Aktivität des Konfigurationsmanagements wurden frühzeitig Werkzeuge konstruiert, die ihrerseits für die Verwaltung von Varianten, Revisionen und Versionen von Einzelprodukten und Produktstrukturen spezielle Mechanismen verwenden. Diese Mechanismen sind aber außerhalb der entsprechenden Werkzeuge nicht sinnvoll anwendbar, so daß sich hier eine separate, werkzeugunabhängige Vorgabe im Rahmen der Methodenzuordnung verbietet.
Für das Submodell "Konfigurationsmanagement" ist demnach die werkzeugunabhängige Vorgehensweise vollständig durch die Aktivitäten im V-Modell definiert. Die funktionalen Anforderungen an Werkzeuge zur Unterstützung des Konfigurationsmanagements setzen unmittelbar auf dieser Vorgehensweise auf; sie beinhalten keine methodischen Elemente.