1 Die Methode ER ist für Informationssysteme anzuwenden.
2 Die Methoden sind bei objektorientierter Entwicklung einzusetzen.
3 Die Methode ZUSTO ist für die dynamische Systemmodellierung bei objektorientierter Vorgehensweise anzuwenden.
4 Die Methode ZUVM ist im Falle hoher Anforderungen an die Zuverlässigkeit anzuwenden.
5 Die Methode FMEA ist im Falle hoher Anforderungen an die Zuverlässigkeit anzuwenden.
6 Die Methode SVM ist anzuwenden, wenn es sich um eine Echtzeitanwendung bzw. ein verteiltes System handelt und die Kritikalität hoch ist. Die Methode FNET ist für Informationssysteme anzuwenden.
7 Die Methode EXPM ist für wissensbasierte Systeme anzuwenden.
8 Die Methode
NWA ist anzuwenden, wenn
- eine komplexe Entscheidungssituation vorliegt und wenn
- die Entscheidung nicht von externen (d. h. außerhalb der
Beurteilungskriterien liegenden) Faktoren
getragen wird.
9 Die Methode SIMU ist anzuwenden, wenn hohe Anforderungen an die Zuverlässigkeit gestellt werden und die Einsatzbedingungen so komplex sind, daß statische Untersuchungen bzgl. Realisierbarkeit und Ressourcenbedarf nicht ausreichen.
10 Die Methode ER ist für Informationssysteme anzuwenden und hier nur dann, soweit Modifikationen der E/R-Modelle notwendig sind.
11 Die Methode FS ist anzuwenden bei besonderen Anforderungen an die Korrektheit, z. B. aufgrund sehr hoher Kritikalität.
12 Voraussetzung für den Einsatz von DVER ist eine formale Spezifikation auf zwei verschiedenen Abstraktionsebenen. Aufgrund des hohen Aufwands sind die kritischsten Anteile einer Spezifikation auszuwählen, für die DVER einzusetzen ist. Die Methode DVER ist gemäß [ITSEC] ab Korrektheitsstufe E4 für den Beweis des formalen Sicherheitsmodells anzuwenden. Der Einsatz von DVER zum Beweis, daß der Grobentwurf mit dem Sicherheitsmodell konsistent ist, wird gemäß [ITSEC] in E6 gefordert.
13 Die Methode AVK ist gemäß [ITSEC] anzuwenden, wenn verdeckte Kanäle in den Sicherheitsvorgaben ausgeschlossen werden und ab der Evaluationsstufe E4 für die Bewertung der Konstruktions- und der operationellen Schwachstellen; als formale Analyse ist AVK ab E6 einzusetzen.
14 Die Methode NPT ist anzuwenden, wenn sehr komplexe Aufruf- und Integrationsbeziehungen zwischen den Funktionseinheiten zu berücksichtigen sind, die insbesondere die hierarchischen Top-down- oder Bottom-up-Beziehungen vielfach durchbrechen: sonst ist die Methode BALK anzuwenden.
15 Die Methode ETAB ist bei Beschreibung komplexer Sachverhalte anzuwenden.
16 Die Methode KFM ist für ereignisgesteuerte Systeme anzuwenden, falls es zur Darstellung des Kontrollflusses aufgrund hoher Komplexität notwendig ist.
17 Die Methode DIAL ist für Dialogfunktionen mit Bildschirmmasken anzuwenden.
18 Die Methode ELH ist für Informationssysteme anzuwenden.
19 Die Methode ZUST ist anzuwenden, wenn beim Ablauf der Funktion oder des Prozesses komplexe Situationen zu berücksichtigen sind.
20 Die Methode OBJE ist anzuwenden für eine realzeitorientierte Entwicklung mit nebenläufigen Prozessen; sonst ist die Methode STRD anzuwenden.
21 Die Methode PZIM ist anzuwenden, wenn der Entwurf mehrere parallel auszuführende Prozesse enthält.
22 Die Methode FS ist anzuwenden bei besonderen Anforderungen an die Korrektheit, z. B. aufgrund sehr hoher Kritikalität. FS wird gemäß [ITSEC] ab Korrektheitsstufe E4 für die Beschreibung des formalen Sicherheitsmodells gefordert. Der Einsatz von FS für den Grobentwurf wird gemäß [ITSEC] in E6 verlangt.
23 Die Methode DNAV ist für hierarchische oder netzwerkartige Datenbanktypen anzuwenden.
24 Die Methode PVER ist anzuwenden bei besonderen Anforderungen an die Korrektheit. Voraussetzung für den Einsatz von PVER ist eine formale Spezifikation und ein Programm, das die Spezifikation erfüllen soll. Aufgrund des hohen Aufwands sind die kritischsten Anteile eines Programms auszuwählen, für die PVER einzusetzen ist.
25 Die Methode BALK ist anzuwenden, wenn keine komplexen Anordnungsbeziehungen und logischen Abhängigkeiten in der Feinplanung bestehen; sonst ist die Methode NPT anzuwenden.
26 Die Methode STAT ist anzuwenden, wenn Inhalte des Prüfgegenstandes nach einem vorgegebenen Formalismus aufgebaut sind.
27 Die Methode T ist anzuwenden, wenn Inhalte des Prüfgegenstandes nach einem vorgegebenen Formalismus aufgebaut sind, der eine dynamische Ausführung erlaubt.
28 Die Methode SIMU ist anzuwenden, wenn der Test den Leistungs- und Fehlernachweis nicht alleine vollständig erbringen kann, da u. a. spezifische Einschränkungen, Annahmen und Umweltbedingungen berücksichtigt werden müssen.
29 Die Methode T ist anzuwenden, wenn automatisierte Prüfprozeduren eingesetzt werden sollen.
30 Die Methode FMEA ist anzuwenden, wenn
31 Die Methode NPT ist anzuwenden, wenn komplexe Anordnungsbeziehungen und logische Abhängigkeiten in der Feinplanung bestehen.